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"Vielfalt im Blick" – Ein Handlungskonzept für Vielfalt und Demokratie in Leipzig

Die Projektgruppe „ViB“, bestehend aus Vertreter_innen des RAA Leipzig e.V.
und Engagierte Wissenschaft e.V., hat im Zeitraum März 2009 bis Februar
2010 ein Handlungskonzept zur Stärkung der demokratischen Kultur in
Leipzig entwickelt, das ab jetzt öffentlich zugänglich ist
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Im Februar nach Dresden: Geschichtsrevisionismus & Repression entgegentreten
 Auch in diesem Jahr und Mal wollen Neonazis im Februar in Dresden
aufmarschieren und Geschichte verdrehen. Die Bombardierung der Stadt
Dresden durch alliierte Luftstreitkräfte im Jahr 1945 dient ihnen als
Projektionsfläche um sich als Opfer des 2. Weltkrieges zu inszenieren.
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Neues Ladengeschäft für den Verkauf der in Neonazikreisen beliebten Marke „Thor Steinar“ im Leipziger Osten
 Das Ladenschluss-Aktionsbündnis gegen Nazis warnt vor neuem
Anlaufpunkt für Neonazis und fordert Ladenbetreiber auf „Thor Steinar“
aus dem Sortiment zu nehmen.
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Der Schädel in Trümmern
 Im Mai traten im sächsischen Oschatz sechs junge Männer einen
Obdachlosen derart zusammen, dass er starb. Im Prozess muss geklärt
werden, ob rechte Gesinnung eine Rolle spielte.
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Prozessauftakt gegen die mutmaßlichen Mörder des wohnungslosen André K. am 6.12.
Der wohnungslose André K. war am
26.5.2011 am Südbahnhof in Oschatz (Landkreis Nordsachsen) von fünf 16 –
27-jährigen Männern angegriffen und geschlagen worden. Er verstarb am
1.6.2011, 50-jährig, infolge seiner schweren Kopfverletzungen. Der
Initiativkreis vermutet ein rechts motiviertes Hassverbrechen und
fordert eine gewissenhafte Prüfung und rechtliche Würdigung der
Tatmotivation.
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Erfolg antifaschistischer Mobilisierung: NPD sagt Veranstaltung mit dem verurteilten Rechtsterroristen Karl-Heinz Hoffmann ab
 Der für den 26.11.
im NPD Zentrum in der Odermannstraße 8 in Leipzig geplante Vortrag des verurteilten Rechtsterroristen Karl-Heinz Hoffmann wurde von der NPD
abgesagt. 900 AntifaschistInnen gingen nichts desto trotz gegen neonazistische Ideologien und Gewalt und die Rolle des Staates auf die Straße
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Ehemaliger Chef der rechtsterroristischen “Wehrsportgruppe Hoffmann” referiert am 26.11. im NPD-Zentrum in Leipzig
Karl-Heinz Hoffmann, Gründer der berüchtigten “Wehrsportgruppe
Hoffmann”, hat sich für den kommenden Samstag, 26.11.2011 im NPD-Zentrum in der Odermannstraße in Leipzig
angesagt. Auf Einladung der Jugendorganisation JN will er in diesem
Rahmen über die Wehrsportgruppe Hoffmann, den staatlichen Umgang mit
dieser terroristischen Gruppe und weitere Themen referieren.
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Auszug der "Freien Kräfte“ aus dem NPD-Zentrum in der Odermannstraße in Leipzig
Offensichtlich ist die Leipziger Neonaziszene tief gespalten. Zum
30.9.2011 hat der Eigentümer der Odermannstraße 8 dem Kulturverein
Leipzig-West, ein Verein, der sowohl von NPD-Mitgliedern als auch
Protagonisten der „Freien Kräfte“ getragen wird, den Mietvertrag
gekündigt. Mit dem Verein sollen auch die „Freien Kräfte“ aus dem
Nazizentrum in Lindenau ausgezogen sein.
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Kommunale Bürgerumfrage nährt rassistische Stereotype

Die Stadt Leipzig hat an insgesamt 22.000 Einwohnerinnen und
Einwohner die Fragebögen der aktuellen kommunalen Bürgerumfrage
geschickt. Tilman Loos und Juliane Nagel kritisieren eine Fragestellung,
die ausschließlich rassistische Stereotype bedient und fordern deren
Rücknahme
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Forderung nach Schließung des “Nationalen Zentrums” Nachdruck verliehen
 Über 2.000 Menschen demonstriertena m 24.9.2011 in Leipzig um der Forderung
nach “sofortiger Schließung des Nationalen Zentrums” in Leipzig
Nachdruck zu verleihen. Unter dem Motto “Nazi-Strukturen zerschlagen,
linke Politik verteidigen” hatte die Kampagne “Fence Off” zu einer bundesweiten Demonstration gegen das im Leipziger Stadtteil Lindenau gelegene Objekt aufgerufen.
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Aktionsnetzwerk Leipzig nimmt Platz will Rechtmäßigkeit des Verbotes von Kundgebungen am 20.8.2011 prüfen lassen
Am 8.9.2011 hat das Aktionsnetzwerk Leipzig nimmt Platz eine
Fortsetzungsfeststellungsklage beim Verwaltungsgericht Leipzig
eingereicht. Mit dieser will das Aktionsnetzwerk überprüfen lassen, ob
das Verbot von Versammlungen am 20.8.2011, das mit der Begründung
polizeilichen Notstands erlassen wurde, rechtmäßig war.
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Demokratie-Förderung ohne Extremismusklausel & verstummter Protest
Nachdem zivilgesellschaftliche Initiativen in der ersten
Jahreshälfte bundesweit gegen die Extremismusklausel protestiert hatten,
ist es ruhig geworden. Viele Vereine haben die Klausel trotzdem
unterschrieben. In Leipzig wurde auf Initiative des Begleitausschuß für
den Lokalen Aktionsplan städtisches Geld für die Projekte bewilligt, die
die Unterzeichnung der Klausel abgelehnt hatten.
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LINKE fordert nach den neonazistischen Ausfällen beim Pokalspiel SG Leipzig Leutzsch gegen Roter Stern Leipzig Konsequenzen
 Im
Rahmen des Landespokal-Derbys zwischen Roter Stern Leipzig und der SG
Leipzig Leutzsch am 4.9.2011 im Alfred-Kunze-Sportpark gab es heftige
verbale Ausfälle, Beleidigungen und Drohungen von Fans und Spielern
der SG LL gegen Fans und Spieler des Roten Stern Leipzig.
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Die Beschneidung der Demokratie als Mittel gegen die Feinde der Demokratie?
 Am 20.8.2011 hatten sich wieder einmal Neonazis in Leipzig
angekündigt. Vor dem Völkerschlachtdenkmal sollten ganztägig Redner von
NPD und aus dem „Freie Kräfte“-Spektrum sowie Rechts-Rock-Bands
menschenverachtende und antidemokratische Ideologien zum Besten geben. Stadt und Polizei reagierten mit weit reichenden Versammlungsverboten, die nicht nur die Nazis trafen
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Den Nazis den Platz nehmen – am 20.8.2011 gegen die Nazikundgebung am Völkerschlachtdenkmal
Für den 20.8.2011 haben sächsische Nazis auf dem Platz vor dem
Völkerschlachtdenkmal eine Kundgebung angemeldet. Das Aktionsnetzwerk
Leipzig nimmt Platz ruft dazu auf sich den Nazis zu widersetzen
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Den Nazis den Platz nehmen – am 20.8. gegen die Nazi-Kundgebung in Leipzig!
Für den 20.8.2011 hat die NPD Sachsen eine Kundgebung auf dem Vorplatz
des Völkerschlachtdenkmals angemeldet. Das Aktionsnetzwerk Leipzig nimmt
Platz hat mit den Vorbereitungen der Proteste begonnen.
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Stich aus Überzeugung
 Im Oktober 2010 wurde in Leipzig der 19-jährige Kamal erstochen.
Obwohl die Täter überzeugte Nazis sind, geht die Anklage nur von einer
Prügelei aus, die übel endete. Die Familie indes glaubt, dass die
Angreifer aus rechter Überzeugung zustachen.
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Prozessauftakt gegen die Mörder von Kamal K.
 Beinah acht Monate sind vergangen seit Kamal von zwei Nazis in der Nähe
des Leipziger Hauptbahnhofes erstochen wurde. Am 17. Juni wird nun vor
dem Landgericht die Hauptverhandlung gegen die Täter eröffnet.
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Zum Urteil im Mordfall Kamal K.
 Nach vier Verhandlungstagen ist am 8.7. das Urteil im Mordfall Kamal
gesprochen worden. Das Landgericht Leipzig verurteilte Marcus E. wegen
Mord aus niedrigen Beweggründen zu 13 Jahren Haft und Daniel K. wegen
gefährlicher Körperverletzung zu 3 Jahren Haft. Gegen Marcus E. wurde
vom Gericht zudem eine Sicherungsverwahrung verhängt.
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Extremismusklausel: Erste Projekte ziehen Konsequenzen
Offene Briefe, ein Aktionstag und wiederholte Statements gegen die
sogenannte Extremismusklausel konnten ihre Rücknahme bislang nicht
erzielen. Weil mehrere Vereine sie nicht unterschreiben, fallen nun
Projekte gegen Rechtsextremismus weg, auch in Leipzig
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Mehrere neonazistische Angriffe auf Personen und Kunsträume im Umfeld des NPD-Zentrums in Lindenau
 In der Nacht vom 20.5. zum 21.5.2011 kam es im Umfeld des Nazizentrums in Leipzig-Lindenau zu verschiedenen Einschüchterungsaktionen und Angriffen durch Neonazis. Das Dokumentationsprojekt chronik.LE kritisierte in einer Pressemitteilung die schlechte bzw. Nicht-Informationspolitik der Pressestelle der Polizei in Bezug auf die Vorfälle.
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Weg mit der Extremismus-Klausel
Leipziger Initiativkreis kritisiert die Extremismusklausel des
Bundesfamilienministeriums und fordert die Stadt Leipzig auf, gegen
dieses antidemokratische Instrument aktiv zu werden
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Zwei Leipziger Vereine lehnen die Unterzeichnung der Extremismusklausel ab - Respekt für die Entscheidung vom Projekt Verein e.V. und VILLA e.V.
 Am
29.4.2011 hat der Begleitausschuß des Leipziger Aktionsplanes (LAP)
die Anträge von 9 demokratiefördernden Projekten diskutiert und
deren Finanzierung aus dem LAP bewilligt, darunter auch die Projekte
„ Geschichte wird gemacht!“ vom Projekt Verein e.V. und
„STIGMA“des soziokulturellen Zentrum DIE VILLA.
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Extremismusklausel und kein Ende – Bestandsaufnahme und Zwischenstand.
Im Sommer 2010
leitete CDU-Bundesfamilienministerin Kristina Schröder mit der
Ankündigung über die Neuausrichtung der Bundesprogramme gegen
Rechtsextremismus einen wirkungsmächtigen Paradigmenwechsel in Sachen
Demokratieförderung ein.
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Für eine Gedenkinstallation auf dem Leipziger Hauptbahnhof

Seit Jahren bemühen sich Mitglieder des
Friedenszentrums Leipzig um die Errichtung einer Erinnerungs-stätte für
alle deportierten Männer, Frauen und Kinder, die mit Zügen der Deutschen
Reichsbahn über deren Leipziger Streckennetz in die Zwangs- und
Todeslager verschleppt wurden
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Razzien gegen Antifas sind ein politisches Manöver
 Am 12.4.2011 wurden in Sachsen und Südbrandenburg 20 Geschäftsräume und Wohnungen durchsucht. Anlass dafür sind laufende Ermittlungen der
Dresdner Staatsanwaltschaft gegen 17 Personen, die sich insbesondere in
Dresden an Aktionen gegen Neonazis beteiligt haben sollen. Ihnen wird
die “Bildung krimineller Vereinigungen” nach Paragraf 129 des
Strafgesetzbuches vorgeworfen.
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Weg mit der Extremismus-Klausel
Am 22.03.2011 trafen sich verschiedene Vereine, Initiativen und Akteur_innen der Leipziger Zivilgesellschaft, um einen gemeinsamen Umgang mit der sogenannten „Demokratiebestätigung“ bzw. „Extremismusklausel“ auf lokaler Ebene zu diskutieren.
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Widerrechtliche Nutzung des NPD-Zentrums in Leipzig: Kritik an zögerlichem Handeln des Bauordnungsamtes
Die widerrechtliche Nutzung des Nazizentrums in der Odermannstraße 8
bleibt weiterhin Thema öffentlicher Debatten. Wie aus Presseberichten
bekannt wurde, hatte der Eigentümer des Geländes, Steve H. aus Grimma,
bis zum 11.3.2011 Zeit sich gegenüber der Stadt zu den erhobenen
Vorwürfen des Verstoßes gegen baurechtliche Vorgaben zu äußern.
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Bunte-Platte-Berufungsverhandlung: Nazis wollen Freispruch und schüchtern ProzessbeobachterInnen und ZeugInnen ein
Am 25.2.2011 wurde am Landgericht Leipzig erneut wegen eines
Übergriffes auf NutzerInnen des ehemaligen Jugendzentrums Bunte Platte
verhandelt. Fast vier Jahre liegt die Tat mittlerweile zurück.
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