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linXXnet Leipzig / [was ist das linXXnet?] / ::chronik & archiv

31.12.2002

Chronik 2000 bis 2001


 


Das Jahr 2000

24. Januar 2000

Die LVZ berichtet darüber, dass der Sprecher der Leipziger AG Junge GenossInnen, Sören Pellmann, beim Verwaltungsgericht Klage eingereicht hat, um die Erstattung von Semestergebühren von der Stadt Leipzig zu erwirken. Studenten, die ihren Hauptwohnsitz nach Leipzig verlegen, bekommen diese „Prämie“. Seit November 1999 bearbeitet Stadtrat und Student Sebastian Scheel, der für die PDS-Fraktion im Finanzausschuss sitzt, dieses Thema im Stadtrat.

 

31. Januar 2000

Der Stadtvorstand der PDS Leipzig unterstützt das Anliegen der Anti-Überwachungsdemos und kritisiert die Überwachungspolitik der Stadt als „populistische Taschenspielertricks“. Am Dienstag, den 01.02.2000 stattfindende Demonstration wird von den PDS-Mitgliedern Juliane Nagel und Boris Krumnow in Absprache mit dem Stadtvorstand angemeldet.

 

6. März 2000

Eröffnung des Abgeordnetenbüro Heike Werner, Steffen Tippach, Katja Kipping („Büroprojekt Bornaische 3d“ – jetzt linXXnet) in der Bornaischen Str. 3d mit mehr als 80 Gästen. Ausgestellt werden Photos von Jens Straube und Javanesische Batiken. Der Abend wird durch Jana Debrabant(voc) und Michael Weigel(p) aus Eisleben umrahmt.

 

27. März 2000

Der Stadtvorstand entscheidet mehrheitlich, den von jungen Genossen ausgebauten und bisher ausschließlich von der AG Junge GenossInnen genutzten Raum im Dachgeschoss des Liebknecht-Hauses allen GenossInnen und SympathisantInnen zur Verfügung zu stellen. Stadtvorstandsmitglied Martin Lesch schlägt vor, im Liebknecht-Haus eine Gedenktafel zu Ehren der Jugendlichen (zum größten Teil Mitglieder der AG Junge GenossInnen), die den Raum ausbauten, anzubringen. Dieser Vorschlag wird abgelehnt. Mit dem Beschluss ist eine gleichberechtigte Nutzung des Barraumes für alle GenossInnen endlich möglich.

 

28.März 2000

Die Connewitzer Wagenburg „Fahrendes Kulturprojekt e.V“ protestiert während einer BürgerInnensprechstunde von OBM Wolfgang Tiefensee gegen die Kündigung des von ihnen seit 1997 bewohnten Geländes in der Windscheidstraße. Sie fordern die Stadt Leipzig auf, sie bei der Suche nach einem Alternativ-Objekt zu unterstützen. Wolfgang Tiefensee sagt den WagenburglerInnen volle Unterstützung zu. Die Stadträte der PDS-Fraktion Stefan Hartmann und Juliane Nagel unterstützen die Bewohner der Wagenburg bei ihrer Suche nach einem neuen Standort.

 

15. – 18. April 2000

Die PDS-Jugend veranstaltet eine Mahnwache zum Gedenken an die im April 1945 in Abtnauendorf hingerichteten 84 ZwangsarbeiterInnen und als Protest gegen die Schändung des Mahnmales im Januar 2000. Im Rahmen der Mahnwache an der Gedenkstätte in Abtnauendorf finden u.a. Seminare über Buchenwald, Leipziger Außenlager, ein alternativer Stadtrundgang statt. Leider ist die Resonanz, besonders unter Mitgliedern des Stadtvorstandes der PDS Leipzig, sehr gering. Die Mahnwache wird fast ausschließlich von VertreterInnen der AG tollWUT und des BdA bestritten.

 

17. April 2000

Mehrere hundert SchülerInnen und LehrerInnen demonstrieren gegen Schulschließungen. Aufgerufen dazu hat das „Aktionsbündnis gegen Schulschließungen“ , an dem sich die Gewerkschaft für Erziehung und Wissenschaft, der Stadtelternrat, das Antifaschistische Schulnetz Leipzig, Linksruck, die AG Tollwut in und bei der PDS, das Büroprojekt Bornaische 3d (linXXnet) und SchülerInnen des Goerdeler-Gymnasium beteiligen. AnmelderInnen der Demonstration sind Stadträtin Juliane Nagel und ein Schüler des Goerdeler-Gymnasium.

 

30. April 2000

Es erscheint ein „Durchblick“ mit dem Titel „Öffentliche Sicherheit“, der die in der PDS Leipzig begonnene kontroverse Diskussion insbesondere zum Thema Videoüberwachung weiterführen soll. Es werden u.a. Texte von Steffen Tippach, Matthias Gärtner, Stefan Hartmann, Olaf Miemiec, Hans-Jürgen Mertha, Boris Krumnow und der Initiative „AG Öffentliche Räume“ publiziert.

 

3. bis 5. Mai 2000

Im Abgeordnetenbüro Werner, Tippach, Kipping (Bornaische Straße 3d) finden Tage der öffentlichen Sicherheit statt.

Am 3. Mai ist von 11 bis 17 Uhr ein Infotelefon freigeschaltet. Damit soll Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit geben werden, sich mit der umstrittenen Thematik auseinander zu setzen. Um 18.00 findet ein Gespräch mit MdL Steffen Tippach zum Thema „Öffentliche Sicherheit ohne Ein-schränkungen der Grundrechte“ statt.

Am Freitag, den 5. Mai wird um 16 Uhr die Textsammlung „Durchblick“ zur Öffentlichen Sicherheit vorgestellt. Außerdem gibt es ein thematisches Schaufenster.

 

6. Mai 2000

Rund 600 Menschen demonstrieren in Leipzig gegen die Videoüberwachung öffentlicher Räume. Initiatorin der Demonstration ist die AG „Öffentliche Räume“ beim Bündnis gegen rechts, in der auch VertreterInnen des linXXnet dauerhaft mitarbeiteten. Zu den UnterstützerInnen gehören die PDS-Jugend Sachsen und die AG Tollwut. Anmelder ist MdL Steffen Tippach.

 

10. Mai 2000

Im linXXnet-Abgeordnetenbüro findet die zweite Ausstellungseröffnung mit Bildern von Christiane Dill (Dresden) statt.

 

21.Mai 2000

Die Grundsatzkommission der PDS Sachsen tagt im Leipziger linXXnet.

 

26. – 28. Mai 2000

Das 3.Bundesjugendtreffen der PDS findet unter dem Motto „Wir können auch anders“ in der „Überwachungs-hauptstadt der BRD“ in Leipzig statt. Die Eröffnungsreden werden von Lothar Bisky, dem stellvertretenden Vorsitzenden der PDS Leipzig, Siegfried Kretzschmar, und der Leipziger Stadträtin Juliane Nagel gehalten.

200 – 300 Jugendliche nehmen am 3.Bundesjugendtreffen, welches von den MitarbeiterInnen des linXXnet-Abgeordnetenbüros (Org.-leiter: Holger Weidauer) und der AG tollWUT vorbereitet und organisatorisch abgesichert wird, teil. In den von Leipziger Jugendlichen mit-erarbeiteten Schlussdokumenten werden Vorschläge für eine alternative öffentliche Sicherheitspolitik unter-breitet. Ein Höhepunkt ist die Podiumsdiskussion zum Thema Antifaschismus mit Peter Porsch, Michael Schumann, Angela Marquardt, Stefan Grunwald und einem Vertreter des Leipziger Bündnis gegen rechts, die sehr kontrovers verläuft. Peter Porsch nimmt dabei seine Formulierung über den Demon-strationstourismus zurück. Am Rande der Diskussion wird das Diskussions-papier „Bündnispolitik now!“ von Juliane Nagel und Boris Krumnow verbreitet.

 

17. Juni 2000

In Grünau demonstrieren rund 1000 Menschen „Gegen Nazis. In Grünau wie überall“.

InitiatorInnen der von der PDS Leipzig unterstützten Demonstration ist die Grünauer Antifa-Gruppe, AnmelderInnen sind Stadträtin Juliane Nagel und Boris Krumnow. Die Demonstration stößt in Teilen der PDS Leipzig im Vorfeld auf Kritik. Im Ergebnis ist die Demonstration eine eindrucksvolle Manifestation des gewaltfreien Widerstandes gegen Faschismus und Rassismus.

 

5. Juli 2000

Die dritte Ausstellungseröffnung im linXXnet mit Graphiken von Ahmed Dahi (Ägypten) wird wieder ausgesprochen gut besucht. Das literarisch – musikalische Programm wird bestritten von „Lebensmontage – Kunst und Behinderung e.V.“ (Dresden). Das linXXnet ist mittlerweile ein anerkannter Ort des Zusammentreffens von Politik mit Kunst und Kultur.

 

10.Juli 2000

In Delitzsch findet eine Demonstration gegen Nazis und für eine alternative Jugendkultur statt. Anmelderin ist MdL Heike Werner. Konkreter Anlass für die Demo ist der Überfall von Rechtsradikalen auf die Wohnung einer Delitzscher Familie. Der Übergriff stellt nur einen Höhepunkt im Alltag dieser nordsächsischen Kleinstadt dar.

 

12./13.Juli 2000

Eine Delegation der PDS-Sachsen besucht in Vorbereitung der Proteste gegen die Politik von IWF und Weltbank anlässlich ihrer gemeinsamen Tagung im September 2000 in Prag die Kommunistische Partei Böhmens und Mährens. Die Delegation setzt sich zusammen aus dem stellvertretenden Landesvorsitzenden der PDS Sachsen Michael Leutert, dem Mitglied des Landesvorstandes Stefan Hartmann, dem stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden der PDS-Fraktion im Sächsischen Landtag Steffen Tippach, Landesratmitglied Sebastian Scheel und Marko Forberger.

 

14.Juli 2000

Der Fachschaftsrat der TU Dresden lädt zur ersten Dresdner Internet-Demo gegen Studiengebühren ein. „Angemeldet“ worden ist diese Internet-Demo von der Leipziger Landtagsabgeordneten Heike Werner.

 

20.Juli 2000

Die vier Landtagsabgeordneten Cornelia Ernst, Katja Kipping, Steffen Tippach und Heike Werner geben die Gründung eines gemeinsamen Spendenfonds zu Gunsten von sozialen, ökologischen, politischen und kulturellen Projekten bekannt. In diesen Fonds zahlen die Parlamentarier jeden Monat das Geld ein, das ihnen im Durchschnitt die letzte Diätenerhöhung netto eingebracht hätte.

 

10./11. August 2000

Katka Vlasakova´ und Stefan Hartmann (Mitglied des PDS LV Sachsen) sowie Marko Forberger treffen sich gemeinsam mit Sdenek Stefek (stell. Vors. der Jugendorganisation der KSCM) in Prag. Stefan Hartmann spricht auf einer Tagung zur Vorbereitung der gemeinsamen Protestaktionen anlässlich des Treffens von IWF und Weltbank im Sebtemper 2000 in Prag, im ZK der Kommunistischen Partei Böhmens und Mährens.

22.August 2000

Im Leipziger Rathaus findet ein Runder Tisch mit VertreterInnen der Wagenburg in der Windscheidstraße, von Leipziger Ämtern und Parteien statt. Darunter sind auch die Landtagsabgeordnete Heike Werner und Stadträtin Juliane Nagel. Im Gespräch wird die mangelnde bzw. vollkommen ausbleibende Unterstützung der Stadt Leipzig bei der Suche nach einem Ersatz-Platz für das Wagenburg-Projekt thematisiert. Eine Lösung scheint nach dem Gespräch nicht in Sicht.

 

24.August 2000

Die PDS-Landtagsfraktion startet eine siebenstufige Kampagne für eine langfristig gesicherte öffentliche Kinderbetreuung in Sachsen. KoordinatorInnen der Kampagne sind MdL Heike Werner und MdL Falk Neubert. Auf der im Rahmen der Kampagne produzierten Petitionspostkarte ist die 5-jährige Nele, das ältere der beiden Kinder der PDS-Landtagsabgeordneten Heike Werner zu sehen.

 

30.August 2000

Im Rahmen der Kita-Kampagne veranstalten die PDS Leipzig, die PDS-Stadtratsfraktion und das linXXnet einen Informationsstand in der Leipziger Innenstadt. Vor Ort sind der stellvertretende Vorsitzende des Leipziger Jugendhilfeausschusses, Rüdiger Ulrich, sowie die StadträtInnen Stefan Hartmann, Juliane Nagel und Sebastian Scheel.

Mit der Kampagnen-Petitionspostkarte werden Kinder und Erwachsene aufgefordert, von ihrem Petitionsrecht Gebrauch zu machen, um für die vollständige Rücknahme der angekündigten Kürzungen im Kita-Bereich einzutreten. Die Kampagne wird zum Auslöser der größten Massenpetition im Freistaat Sachsen.

 

29. September 2000

Im linXXnet wird die Fotoausstellung „Warten“ (Flüchtlinge in Deutschland) von Ralf Maro eröffnet. Das musikalische Rahmenprogramm wird von zwei kurdischen Mitbürgern aus Berlin gestaltet.

 

7. Oktober 2000

 

Zur Demonstration „“Weg mit der NPD-Zentrale“ in Berlin fährt ein von der PDS Leipzig und der PDS Sachsen finanziell unterstützter Bus mit ca. 70 jungen Menschen aus PDS-Jugendstrukturen (AG tollWUT) und Jugendantifa-Strukturen. Der Aufruf „Weg mit der NPD-Bundeszentrale“ wird vom Vorsitzenden der PDS-Stadtratsfraktion, Lothar Tippach und dem linXXnet-Abgeordnetenbüro unterstützt. Rund 8 000 Menschen demonstrieren in Berlin.

 

14. Oktober 2000

An der vom Leipziger Bündnis gegen rechts, dem Antifaschistischen Frauenblock Leipzig und der AG „Öffentliche Räume“ initiierten Demonstration „Save the resistance“ – gegen Videoüberwachung beteiligen sich 3 000 Menschen aus dem gesamten Bundesgebiet. Die Demonstration wird von der PDS-Leipzig und der PDS-Sachsen unterstützt. AnmelderInnen der Demonstration sind die PDS-Bundestagsabgeordnete Ulla Jelpke und Jutta Ditfurth (Ökologische Linke). Beide sind nicht in Leipzig anwesend.

Schon bei Vorkontrollen geht die Polizei unverhältnismäßig hart gegen anreisende DemonstrantInnen vor. Im Vorfeld hatten die Leipziger Behörden versucht, das Demo-Anliegen durch unverhältnismäßig hohe Auflagen zu konterkarieren.

 

27. Oktober 2000

Die AG tollWUT führt in der Leipziger Innenstadt einen Aktions- und Informationsstand zum Thema Antifaschismus durch. Sie stellt hier ihr Papier „Rechtsextremismus & Antifaschistische Gegenstrategien“ vor.

 

7. November 2000

In der Leipziger Volkszeitung werden mehrere Protestaktionen der PDS zur gegenwärtigen Schulpolitik angekündigt. Margitta Hollick plädiert für einen niedrigeren Klassenteiler, um so einige der zur Schließung vorgesehenen Schulen erhalten zu können. Juliane Nagel spricht sich gegen das qualitative Absinken des Bildungsniveau aus, das Folge weiterer Schulschließungen wäre.

 

24. November 2000

Die AG tollWUT initiiert das „Bündnis gegen Schulschließungen“. Am Bündnis beteiligen sich die GEW, der Stadtelternrat und die Leipziger Landtagsabgeordnete Heike Werner. Ziel des Bündnisses ist die Unterstützung des Bürgerbegehren „Stoppt Schulschließungen“ und die Mobilisierung von SchülerInnen, LehrerInnen und anderen Betroffenen. Schon seit Anfang November sammelt die AG tollWUT 1 – 2mal in der Woche Unterschriften für das Bürgerbegehren in der Leipziger Innenstadt (wie auch später die AG JG).

 

27.November 2000

Zum Auftakt ihrer Hochschultour informieren junge Abgeordnete des Sächsischen Landtages, u.a. Heike Werner mit einem Stand vor dem Hörsaalgebäude der Uni Leipzig zum Thema: „Sächsische Hochschulpolitik“.

Schwerpunkt ist die Kritik an den Vorhaben der Staatsregierung, u.a. bis 2009 in Sachsen über 1700 Stellen abzubauen und am Entwurf des Berichts der Sächsischen Hochschulentwicklungskommission.

 

6. Dezember 2000

Ausstellungseröffnung im linXXnet mit Malereien von Mariana Lepadus (Rumänien, Eisleben) und musikalischer Begleitung durch Eckardt Priebe (Cello) aus Leipzig.

 

8. Dezember 2000

In der Halle 5 findet die Jugendparty „Dreaming of a red christmas - Der Bär tanzt links“ statt. Diese ist ein gemeinsames Projekt der Leipziger PDS-Jugend, der Falken, IG-Metall und ötv-Jugend. Jenseits von `Leitkultur` und Grabenkämpfen feiern 250 junge Menschen an diesem Abend.

 

11. Dezember 2000

Rund 120 Menschen demonstrieren „gegen die Kriminalisierung des antifaschistischen Widerstandes“. Die Protestdemonstration, initiiert von der Roten Antifaschistischen Aktion Leipzig (RAAL) und spontan angemeldet von Juliane Nagel, richtet sich gegen „Polizeiwillkür und Überwachungsstaat“. Anlass sind die Zwangsvorführungen Leipziger AntifaschistInnen zur Speichelprobe.

 

Das Jahr 2001

 

14. Januar 2001

Viele Leipziger PDS-Mitglieder und andere Linke nehmen an der traditionellen Ehrung für Karl-Liebknecht und Rosa Luxemburg in Berlin teil. Vom Stadtvorstand sind zwei Reisebusse gechartert worden. Ein weiterer Bus, mit dem vor allem junge Menschen aus antifaschistischen, studentischen und PDS-Jugend-Zusammenhängen fahren, wird ebenso finanziell von der PDS Leipzig, sowie der PDS Sachsen unterstützt.

Die AG tollWUT besucht an diesem Wochenende den „Roten Baum Berlin“, der ein Ableger des PDS-nahen Dresdner Jugendvereines „Roter Baum“ ist.

 

15. Januar 2001

Während der Kundgebung für Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg in der Braustraße wird ein Offener Brief des Bündnisses gegen Rechts an die PDS verteilt, in dem insbesondere die Stadtratsfraktion der PDS wegen ihrer Auseinandersetzungen mit Juliane Nagel scharf angegriffen wird.

 

16. Januar 2001

Auf einer Vollversammlung der Studierenden der Leipziger Universität redet Thomas Kluge, Mitglied der AG tollWUT, für die Unterstützung des Bürgerbegehren „Stoppt Schulschließungen“.

 

20. Januar 2001

27 Teilnehmer folgen der Einladung zum 2.Stadtjugendtag unter dem Motto „Die Stadt gehört uns“. Die Zahl der TeilnehmerInnen ist somit im Vergleich zum Vorjahr stabil geblieben, obwohl sich eine der Leipziger PDS-Jugendgruppen, die AG New Generation, aufgelöst hat. Es ist eine große Zahl neuer junger SympathisantInnen zu verzeichnen. Der Stadtjugendtag beschließt einstimmig die Unterstützung der Grünauer Antifa-Gruppe in ihrer Forderung nach einem alternativen Jugendzentrum in Leipzig-Grünau. Ein Vertreter des Soziokulturellen Zentrums „Conne Island“ berichtet über dessen Arbeitsweise und antifaschistische Ausrichtung. Gewählt wird eine Jugendfondsvertretung und ein Beauftragtenrat, der die Aktivitäten der verschiedenen Jugendgruppen koordinieren soll.

Eingesetzt wird eine AG, die jugendpolitische Leitlinien erarbeiten soll.

 

21. Januar 2001

Der Beauftragtenrat der PDS Jugend Sachsen tagt in Leipzig (linXXnet).

 

22. Januar 2001

Der Stadtvorstand befasst sich mit Problemen der Jugendpolitik. Aus den Leipziger PDS-Jugendgruppen erscheint lediglich ein Mitglied der AG tollWUT, um sich an der Diskussion zu beteiligen. Von der AG Junge GenossInnen liegt ein Fax mit der Abrechnung ihrer bisherigen Aktivitäten vor. Die AG Offensive trägt nichts bei.

Die GenossInnen Paul und Gudrun Frost wenden sich mit einem Offenen Brief an die PDS-Stadtratsfraktion. Sie reagieren darin auf den Fakt, dass die Sitzungen der PDS-Fraktion nicht öffentlich sind und fordern die von der PDS vertretene direkte Demokratie und Transparenz ein. Auslöser für die erneute Diskussion über die Öffentlichkeit der Fraktionssitzungen ist die außerordentliche Sitzung der PDS-Stadtratsfraktion zu den Vorfällen am Connewitzer Kreuz in der Silvesternacht, zu der GenossInnen nicht zugelassen werden. Der Brief ist bis heute nicht beantwortet worden.

 

24. Januar 2001

Vor Beginn der Stadtratssitzung demonstrieren rund 1000 Schüler, Lehrer und Eltern gegen Schulschließungen. Die Kundgebung, auf der Vertreter der GEW, des Stadtelternrates, der AG tollWUT, des StudentInnenrates der Uni Leipzig, des Stadtschülerrates und der PDS-Stadtratsfraktion sprechen, ist vom Bündnis gegen Schulschließungen vorbereitet und von der AG Junge GenossInnen angemeldet worden.

 

27./28. Januar 2001

Im linXXnet findet ein Workshop von solid`sachsen zum Thema „Alternativer Verkehr“ mit MdL Katja Kipping statt.

 

05. Februar 2001

Bis zum 05.März stellt Katja Bretschneider (Böhlen) ihre Collagen „Wege in andere Welten“ aus.

 

9. Februar 2001

Der Landesvorstand der PDS Sachsen tagt im linXXnet. Im Rahmen der Sitzung gibt es u.a. Gespräche mit dem Leipziger Bündnis gegen rechts (bgr) über gemeinsame antifaschistische Projekte. Eine Arbeitsgruppe wird gebildet, deren Ziel u.a. die Entwicklung einer Konzeption für eine breit angelegte Bündniskonferenz zum Thema Rechtsextremismus und Gegenstrategien ist.

Weiterhin wird die AG Wahlen, ein Arbeitsgremium zur Entwicklung und Umsetzung von strategischen Linien des Wahlkampfes und der Erarbeitung der Entwürfe der Wahlkampfdokumente beschlossen. Aus Leipzig werden Stefan Hartmann (LV), Dr. Barbara Höll (MdB), und Dr. Monika Runge (Luxemburg-Stiftung) und Juliane Nagel (PDS-Jugend Leipzig und Sachsen) in dieses 17 Personen starke Gremium berufen.

 

22. Februar 2001

Die Leipziger Zeitungen berichten über die Übergabe von 43.000 Unterschriften für das Bürgerbegehren „Stoppt Schulschließungen. An der Pressekonferenz der Bürgerinitiative gegen Schulschließungen nehmen auch die Landtagsabgeordneten Heike Werner (PDS) und Gunther Hatzsch (SPD) teil. Sie fordern, dass der Freistaat seine Vorgaben bezüglich schulischer Rahmenbedingungen ändern muss.

Obwohl die Unterschriftenaktion für das Bürgerbehren noch bis Mitte März weiter geführt werden soll, ist dies bereits ein hervorragendes Ergebnis, an dem zahlreiche PDS-Mitglieder , insbesondere aus den Jugendgruppen, Anteil haben.

 

9. März 2001

Das linXXnet-Abgeordnetenbüro feiert sein einjähriges Jubiläum mit einem umfassenden Kulturprogramm, Kinderfest, Ausstellungseröffnung der Malereien von Alexander König (Trier, Leipzig), Musik für zwei Celli, Blues und Boogie Woogie am Abend und dem legendären DJ Lutz. Über 150 Gäste gratulieren im Verlauf des Tages den InitiatorInnen und TrägerInnen des linXXnet-Projektes. Nach dem ersten Jahr ist klar, das es gelungen ist, PDS-Politik auf neue Weise zu vermitteln und Menschen für linke Inhalte zu aktivieren.

 

14. März 2001

Im Neuen Rathaus findet die Jugend-Stadtratssitzung im Rahmen des Planspiels „Ohne Jugend ist kein Staat zu machen“ statt. Themen sind Rechtsextremismus, Jugendkultur und Freizeitangebote. Die PDS stellt die stärkste Jugendfraktion. Fast wie im realen Stadtparlament tritt die PDS-Fraktion allein gegen Videoüberwachung und für ein alternatives Jugendzentrum in Grünau ein.

 

19. März 2001

Gerhard Wolschke veröffentlicht im Mitteilungsblatt einen Artikel, in dem er sich kritisch mit demokratischen Meinungsbildungsprozessen in den Leitungsgremien des Leipziger PDS-Stadtverbandes auseinandersetzt.

 

25.März 2001

Eine Arbeitsgruppe zur Erarbeitung des Leitantrages an die Stadtdelegiertenkonferenz der PDS Leipzig konstituiert sich in den Räumen des linXXnet und verteilt Arbeitsaufgaben.

 

26. März 2001

Mitglieder der AG tollWUT beteiligen sich an den Protesten gegen den Castor-Transport von La Haque nach Gorleben.

 

31. März/1. April 2001

Im Leipziger Neuen Rathaus findet die Bildungspolitische Konferenz der PDS statt. Veranstalter sind Bundesvorstand, Landesvorstand sowie der Leipziger Stadtvorstand. Das linXXnet-Abgeordnetenbüro, die AG tollWUT und die PDS-Jugend Sachsen organisieren dazu ein Angebot für Jugendliche. Am Abend findet eine gut besuchte Feier im linXXnet statt.

 

4. April 2001

MdL Katja Kipping, Sprecherin für Verkehrspolitik der PDS-Landtagsfraktion und Stadtrat Stefan Hartmann veranstalten im Abgeordnetenbüro linXXnet den ersten „Verkehrspolitischen Stammtisch“ in Leipzig. Zahlreiche Vertreter von Bürgerinitiativen, Vereinen, politischen Organisationen, sowie von regionalen und überregionalen Verkehrsunternehmen kommen dabei miteinander ins Gespräch. Der „Verkehrspolitische Stammtisch“ wird von allen Teilnehmern als Erfolg betrachtet.

 

4. April 2001

Das linXXnet, die AG tollWUT und die PDS-Hochschulgruppe beteiligen sich an der Vorstellungsstraße des StudentInnenrates der Universität Leipzig zum Start des Sommersemesters 2001.

 

14.April

Die AG Leitantrag bespricht erste Arbeitsergebnisse im Liebknechthaus in der Braustraße in L.E.

 

21./22. April 2001

In Göttingen findet der bundesweite Antifa-Kongress „2001 – das Jahr in dem wir Kontakt aufnehmen“ statt. Einer der Mitveranstalter ist das Leipziger Bündnis gegen rechts, welches eine maßgebliche Rolle in der bundesweiten „Antifa-Szene“ spielt. Am Kongress nehmen VertreterInnen des linXXnet und der AG tollWUT teil.

 

23. April 2001

Der amerikanische Spanienkämpfer Harry Fisher liest im linXXnet aus seinem Buch „Comrades“.

 

26. April 2001

Die AG tollWUT führt ein Bildungsveranstaltung zum Thema „Anarchismus“ durch. Diese stößt auf großes Interesse.

 

27.April 2001

Dritte Sitzung der AG Leitantrag.

 

27. April 2001

Im Neuen Rathaus findet ein Forum zum Kita-Gesetz-Entwurf der PDS-Landtagsfraktion mit MdL Heike Werner und dem stellvertretenden Vorsitzenden des Leipziger Jugendhilfeausschusses, Rüdiger Ulrich statt.

 

1. Mai 2001

PDS-Jugendliche veranstalten zusammen mit anderen linken Gruppierungen ein spontanes Straßenfest unter dem Motto“ „Gegen die Privatisierung des öffentlichen Raumes! Für Erhalt und Schaffung selbstbestimmter Lebensräume!“ in der Leipziger Innenstadt.

 

3.Mai 2001

Die hochschulpolitische Sprecherin der PDS-Landtagsfraktion Heike Werner nimmt als Podiumsgast an einer Diskussion des StudentInnenrates der Uni Leipzig teil. Zum Thema „Warum sollen wir noch hier bleiben? – Wenn der Osten in den Westen geht“ sind außerdem Gunda Röstel (Bündnis 90/ Die Grünen), sowie Sabine Gerold (GEW Sachsen) geladen.

 

5. Mai 2001

Die PDS-Jugend und der Stadtvorstand der PDS Leipzig unterstützen die „Space Odyssee“, einen Umzug für die Legalisierung von Cannabis. Diese ist der Auftakt der alternativen Drogen-Aktionswoche „toxophobia“, initiiert von der Initiative Drogenpolitik. Im linXXnet ist in diesem Rahmen die Ausstellung „Drogenkultur – Kulturdrogen“ von Akzept Thüringen zu sehen.

 

09. Mai 2001

Im Neuen Rathaus zu Leipzig findet das erste Initiativtreffen zur Gründung eines politischen Jugendringes in Leipzig statt. Beteiligt sind die Jusos, die Junge Union und die PDS.

 

11. Mai 2001 Zur Ausstellungseröffnung mit Arbeiten von Claudia Rößger (Leipzig), tritt das linXXnet-Kollektiv erstmals mit einem eigenem Kulturprogramm auf. Danach legt DJ Jens (Mittweida)auf. Mit insgesamt fast einhundert Gästen ist auch diese Veranstaltung ein voller Erfolg.

 

16.Mai 2001

Mehr als 2000 StudentInnen protestieren in Leipzig gegen die beabsichtigte Mittelkürzung für Hochschulen durch den Freistaat Sachsen. Aktiv beteiligt ist die Hochschulgruppe der PDS. An der Universität findet eine Veranstaltung mit MdL Heike Werner statt. Auf einer Kundgebung auf dem Marktplatz hält sie eine stark beachtete Rede.

 

16.Mai 2001

Treffen der AG Leitantrag in den Räumen des linXXnet zur Vorbereitung der PDS Basiskonferenz in L.E .

 

18. Mai/19. Mai/20. Mai 2001

An der Leipziger Jugendmesse V4U beteiligen sich Jugendorganisation solid´sachsen und die AG tollWUT mit einem Informationsstand für die PDS-Jugend Sachsen.

 

21. Mai 2001

Die Bundestagsabgeordnete Evelyn Kenzler führt in Leipzig zwei Veranstaltungen zum Spendenausschuss des Deutschen Bundestages durch.

 

23.Mai 2001

Treffen der AG Leitantrag zur Einarbeitung der Ergebnisse der Basiskonferenz.

 

23. Mai 2001

Die PDS-Hochschulgruppe führt ihre erste inhaltliche Veranstaltung zum Thema „SHEK-Bericht und Sächsisches Hochschulgesetz“ mit der hochschulpolitischen Sprecherin der PDS-Landtagsfraktion, Heike Werner, durch.

 

26.Mai 2001

Erarbeitung der vorläufigen Endfassung des Leitantrages durch die AG Leitantrag im Abgeordnetenbüro linXXnet.








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