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18.08.2011

Aufruf: Keine Kooperation mit der Jungen Welt!

Ein Aufruf an die Vorstände von Partei und Fraktionen der LINKEN

http://www.freiheit-und-sozialismus.de/, August 2011

Die Tageszeitung “junge Welt” sagt am Jahrestag des Mauerbaus “Danke”. Und meint damit die Errichtung der Mauer. Das ist höhnisch und respektlos gegenüber den Opfern.



Und es zeigt, dass diese Zeitung keinesfalls vereinbar ist mit einer Linken, die den Anspruch “demokratisch, rechtsstaatlich und emanzipativ” an sich selbst stellt. Die “junge Welt” fällt jedem Menschen in den Rücken, der es ehrlich meint mit dem Ziel eines demokratischen Sozialismus, der bürgerrechtliches Engagement in der DDR ebenso als Wurzel seines politischen Engagements betrachtet wie die Bemühungen des Prager Frühling in der ehemaligen CSSR.

DIE LINKE annonciert in der jW und lässt Verteilaktionen auf ihren Parteitagen zu. Funktions- und mandatstragende Mitglieder haben Einlagen in der jW-Genossenschaft gezeichnet, Mitglieder der Bundestagsfraktion schreiben für die jW.

Das war schon lange zweifelhaft angesichts zahlreicher grenzwertiger Artikel der jW und angesichts der massiven Stimmungsmache gegen verschiedene Mitglieder der LINKEN. Bei letzterem ist es der Zeitung offenbar völlig egal, dass sie damit den beiden im Wahlkampf befindlichen Landesverbänden Berlin und Mecklenburg-Vorpommern massiven Schaden zufügen kann. Oder ist das letztlich gar gewollt?

“Zweifelhaft” ist indes nicht mehr das richtige Wort. Es ist vielmehr unerträglich geworden.

Das Ringen um ein Bild von der LINKEN jenseits der Stimmungsmache konservativer Kreise wird durch die Verbindungen der LINKEN mit einem stalinistische, autoritäre Systeme verherrlichenden Organ wie der jW mit der Abrissbirne demoliert.

Wir wollen, dass endlich Konsequenzen gezogen werden. Und Konsequenz heißt manchmal eben Trennung. Ein Anfang wäre die Einstellung jeder Kooperation mit der Tageszeitung “junge Welt”, was damit beginnt, diese Zeitung nicht mehr durch Anzeigenschaltung quasi “mit zu finanzieren” und ihr keine Stände mehr auf Veranstaltungen und Parteitagen zu genehmigen.

Freiheit ohne soziale Gerechtigkeit ist eine falsche Freiheit, und Sozialismus ohne Freiheit verdient seinen Namen nicht. Diesem Grundsatz fühlen wir uns verpflichtet.




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